Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Hamburger Hina Matsuri
(Mädchenfest), das auch in diesem Jahr Anime und Cosplay als
Schwerpunkte hatte, gibt es hier und heute einen Foto-Wettbewerb für alle, die am 20. Hina Matsuri am 03. März im Hamburger Völkerkundemuseum teilgenommen haben:
Welches ist euer Lieblingsfoto vom Hina Matsuri?
Aus allen Einsendungen haben wir drei Finalisten ausgewählt.
Der oder die Gewinner/in mit den meisten Stimmen gewinnt einen Einkaufsgutschein von Amazon in Höhe von Euro.
Dein Voting für das beste Foto schicke bis zum 29.03.2013 an: Japanfreundehamburg[at]googlemail.com.
Viel Glück für alle Finalisten!
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Japan in Hamburg: Dieser Blog gibt nach und nach einen kompakten Überblick über das japanische Leben in Hamburg. Alles Wissenswerte, Sehenswerte und aktuelle Veranstaltungs-Hinweise zum Thema Japan in und um Hamburg.
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Samstag, 16. März 2013
Mittwoch, 13. März 2013
20. Hamburger Hina Matsuri 2013
Das diesjährige Hina Matsuri (Mädchenfest) im Hamburger Völkerkundemuseum war gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen gab es ein rundes Jubiläum zu feiern, zum anderen viele gelungene Änderungen und Programm-Erweiterungen. Vor ein paar Jahren noch, als es kurz nach dem Mädchenfest noch ein Jungsfest gab (heute leider nicht mehr), drohte das Mädchenfest einzustauben, wenn nicht gar das Ende, denn es gab mehr Besucher im Seniorenalter als Kinder und Jugendliche und das Programm war wenig umfassend und nicht besonders auf junge Besucher abgestellt. Vor drei Jahren änderte sich dies schlagartig, als die Veranstalter es schafften, die Veranstaltung für Fans von Anime, Manga und Cosplay zu öffnen und die Cosplayer das Mädchenfest auch tatsächlich annahmen. Heute dürfte das Mädchenfest mit in diesem Jahr ca. 1600 Besuchern wahrscheinlich die am besten besuchte Veranstaltung des Völkerkundemuseums sein.
Besonders gelungen war dabei die Mischung aus eher traditionellen Elementen und modernen Programmteilen. Denn obwohl die Mehrzahl der Besucher wohl wegen den Programmpunkten rund ums Cosplay kamen, waren die übrigen Angebote mehr als kurzweilig. Nicht nur glotzen, sondern selber mitmachen machte den Besuchern viel Spaß.
Und wer trotzdem nur zuschauen wollte, für den waren ein paar Höhepunkte geboten, die es sonst nicht zu sehen gibt, unter anderem das deutsche Frauen(!)-National-Team im Sumo-Ringen, die 2012 Europameisterinnen wurden. Im Folgenden ein paar Impressionen - es spricht für den Umfang des Programms, dass man unmöglich alles sehen, geschweige denn Mitmachen konnte:
Der Puppenberg, ein besonders wertvolles Geschenk der Freunde Hamburgs in Japan, wird wie in japanischen Familien zum Festtag aufgestellt. Kaiserpaar und Hofstaat bieten viele liebevolle Details zum Bewundern und wurden auch von einer Fachfrau erklärt. Wer mehr aus dem traditionellen Japan erfahren wollte, hatte auch bei der Erzählung japanischer Märchen dazu die Gelegenheit.
Die workshops sorgten nicht nur für Kurzweil und Unterhaltung, sondern waren auch eine prima Gelegenheit, mit den japanischen KursleiterInnen ins Gespräch zu kommen.
Wer wollte, konnte sich in japanischer Kalligraphie üben.
Beim Origami galt es seine Fingerfertigkeit unter Beweis zu stellen...
und mit etwas Geschick
konnten die Teilnehmer ein kleines Kunstwerk mit nach Hause nehmen.
Auch bei den traditionen japanischen Spielen ging es um Geschicklichkeit...
und Tempo!
Es war prima, dass fast alle workshops zentral im gleichen Saal untergebracht waren, bis auf das Papiertheater zum Mitbasteln, das im Gewölbesaal phasenweise leider etwas vereinsamte. Taiko durfte natürlich nicht fehlen - diesmal gab es aber Taiko nicht nur "pur",
sondern auch mit tänzerischer Begleitung, was die Vorführung noch interessanter machte.
Im Anschluß konnten nicht nur Fragen gestellt, sondern freundlicherweise auch mal eine Trommel ausprobiert werden:
Für die Händler mit traditionellem japanischen Kunsthandwerk oder Manga waren die Taiko-Konzerte aufgrund der exorbitanten Lautstärke wirklich eine harte Prüfung - sie ertrugen es aber offensichtlich mit Humor:
Und dein Name sieht auf Japanisch so aus:
Der Höhepunkt für die meisten Teilnehmer war wohl der Cosplay-Wettbewerb.
Und so sehen Sieger aus:
Wer nicht verkleidet gekommen war, aber Lust bekommen hatte, konnte eine Yukata samt (schwieriger) "Schleife" bzw. Obi anprobieren:
Daneben konnten die Teilnehmer einen Sprachkurs speziell für Cosplayer besuchen oder bei einem Manga-Zeichenkurs mitmachen. Das Konsulat warb fleißig und freundlich für Japan als Reiseland und der japanische Imbiss war wirklich lecker!
Ein besonderes Extra zum Jubiläum:
Die berliner Tanzgruppe "Para Para Connection" führte ihr Stück "Miku in Musicland" auf, das allerdings nicht so fesselnd gelang wie auf der letztjährigen Connichi, vor allem der Anfang war etwas langatmig, aber die Gruppe konnte insgesamt dann doch noch mit einer gelungenen und später auch abwechslungsreichen Aufführung überzeugen. Ein faszinierendes Beispiel für japanisch-europäischen Kulturaustausch, wenn man bedenkt, dass in Japan der Tanzstil Para Para in den 1980er Jahren aus italienischer Disco-Musik entwickelt wurde!
Nach dem Cosplay-Wettbewerb gab es noch ein für Hamburger Verhältnisse leider eher seltenes Highlight zu erleben:
Eine echte japanische Visual Kei-Band!
Amaranyx gaben eines von zwei Deutschland-Konzerten auf ihrer Europa-Tournee und nach den Bandmitgliedern drehten sich die Köpfe nicht nur einmal, sondern viermal um. Auch wenn der sound am Anfang Probleme bereitete, wurde es ein klasse Konzert.
Nach diesem wirklich gelungenen Fest in Zeiten, in denen die Anzahl der Veranstaltungen mit Japan-Bezug in konstantem Rückgang begriffen ist, bleibt zu hoffen, dass uns Hamburgern und Japanfans aus der Metropolregion dieses Highlight auch in Zukunft erhalten bleibt.
DANKE an die Veranstalter und bis zum nächsten Jahr!
Und übrigens: Unser Foto-Wettbewerb zum Hina-Matsuri läuft noch bis zum 15. März!
Danach könnt ihr vom 16. bis 29. März für euer Lieblingsfoto stimmen - alle Infos weiter unten auf dieser Seite...
Sonntag, 17. Februar 2013
Vorschau auf das 20. Hamburger Hina Matsuri
Am Sonntag dem 03. März ist es von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr wieder so weit - diesmal feiert das Hamburger Mädchenfest sein 20. Jubiläum.
Da es leider seit ein paar Jahren kein Jungsfest mehr gibt und allgemein die Zahl von Veranstaltungen mit Japan-Bezug in Hamburg stark rückläufig ist, sollten alle, die sich für Japan in und um Hamburg interessieren, dieses Hina Matsuri auf keinen Fall verpassen!
Das Programm ist noch vorläufig, es kann also noch Änderungen geben, aber die Veranstalter haben sich viel Mühe gegeben, dass für möglichst viele Geschmäcker etwas dabei ist.
Und so sieht die Planung aus:
11.45 – 13.45 Uhr
Werde Mangaka! Manga Workshop mit ASU ROCKS
12 – 18 Uhr
Origami zum Mitmachen für Kinder und Erwachsene
12 – 18 Uhr
Shodō – Japanische Kalligraphie zum Mitmachen
12 – 18 Uhr
Dein Name auf Japanisch! Lasse Deinen Namen auf Japanisch schreiben.
12 – 18 Uhr
Kamishibai – Japanisches Papiertheater zum Selbstgestalten und Mitmachen (ab 6 Jahren)
12 – 18 Uhr
Fotostation: Lasse dich in deinem Cosplay-Kostüm von einem Profi-Fotografen fotografieren
12 – 18 Uhr
Probiere eine Yukata an und lasse dich fotografieren!
12 – 18 Uhr
Lerne japanische Spiele kennen! Die Lehrerinnen und Lehrer der japanischen Schule zeigen uns traditionelle Spiele zum Mitmachen.
12 – 18 Uhr
Spielstation: Nintendo – Wii U | Wii
12.00 Uhr
Eröffnung im Beisein des japanischen Generalkonsuls und der Kirschblütenprinzessin 2012
12.10 Uhr
Taiko Pur - Japanisches Trommeln mit der Gruppe Yo Bachi Daiko
12.30 Uhr
Sumo – Vorstellung des deutschen Frauenteams Deutschland – Gewinnerinnen der EM 2012 in Budapest (angefragt)
13.00 – 13.30 Uhr
Erläuterungen zum japanischen Puppenberg mit der Ethnologin Isabel Lenuck
13.20 Uhr
Taiko & Tanz: Die Choreografin Kathi Lausberg-Pielhau hat die Yo Bachi Daiko Komposition “Hanryo” tänzerisch umgesetzt. 14 Mädchen werden das Stück mit Livebegleitung tanzen.
13.30 Uhr
Japanische Märchen mit der Erzählerin Alexandra Kampmeier
14 -15 Uhr
Japanischer Sprachkurs für Cosplayers
13.30 Uhr
Anime Kino
14.10 Uhr
Sumo – Vorstellung der deutschen Frauenteam Deutschland – Gewinnerinnen der EM 2012 in Budapest (angefragt)
14.45 Uhr
Japanische Märchen mit der Erzählerin Alexandra Kampmeier
15.00 – 15.30 Uhr
Erläuterungen zum japanischen Puppenberg mit der Ethnologin Isabel Lenuck
15.30 Uhr
Taiko Yo Bachi Daiko & Tanz
15.00 – 17 Uhr
Werde Mangaka! Manga Workshop mit ASU ROCKS
15.45 Uhr
Para Para Connection! J – Pop Performance der Berliner Gruppe Para Para Connection
16.00 Uhr
Japanische Märchen mit der Erzählerin Alexandra Kampmeier
16 Uhr
Cosplay Wettbewerb
17.30 Uhr
Konzert mit der J-Rock Band AMARANYX
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