Freitag, 7. Oktober 2011

Wo ist die Kirschblütenprinzessin?


Alle zwei Jahre hat Hamburg die Ehre als eine von drei Städten weltweit auch außerhalb Japans eine "offizielle" Kirschblütenprinzessin zu wählen. Es geht dabei vor allem um die Außendarstellung Hamburgs gegenüber der Wirtschaft, der japanischen Politik, aber auch um Völkerfreundschaft. Die jüngste "Ehemalige", die 26. Kirschblütenprinzessin Annika Schulze, deren Amtszeit vor kurzem zu Ende ging, hat auf gelungene Weise gezeigt, was sich aus diesem Ehrenamt alles machen lässt - nicht nur aufgrund ihres persönlichen Charmes und ihrer Eloquenz, sondern vor allem auch aufgrund ihrer als junge Architektin vielseitigen kulturellen Interessen.


Am 24. September nun wurde offenbar eine neue Kirschblütenprinzessin gewählt. So erging zumindest eine Einladung an Mitglieder der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg und auch auf dem Terminkalender des japanischen Generalkonsulats tauchte eine kurze Erwähnung der Wahl auf. Im Hamburger Abendblatt fand sich bereits im April 2011 eine leicht zu übersehende kurze Notiz von wenigen Zeilen, die Bewerberinnen dazu aufforderte, sich zu melden.

Bedenkt man, dass sich zahlreiche japanische Zeitungen über die Panik mokierten, mit der  Europäer scharenweise das Land aufgrund der Atomkraftwerks-Katastrophe in Fukushima verließen und berücksichtigt man die Tatsache, dass der Austausch von Studenten von deutscher Seite soweit bekannt vollständig abgesagt wurde und erst jüngst in der japanischen Presse mit Unverständnis darüber berichtet wurde, dass die deutsche Botschaft in Tokyo anscheinend zehn freie Stellen derzeit nicht besetzen kann, weil sich keine Bewerber finden, dann kann man erahnen, dass es wohl keine leichte Aufgabe war, in diesem Jahr eine geeignete und gewillte Kandidatin zu finden.

Denken wir an die Wahl der 26. Kirschblütenprinzessin vor zwei Jahren zurück, so gelang es damals den Veranstaltern über die lokale Presse und einen kurzen Bericht im lokalen Fernsehen einen beachtlichen Teil der Hamburger Öffentlichkeit zu erreichen und so nicht nur das deutsch-japanische Leben in Hamburg bekannter zu machen, sondern auch eine Vielzahl an sehr unterschiedlichen Kandidatinnen zu werben. In diesem Jahr findet sich dagegen eine kaum zu fassende Funkstille - wer sich derzeit auf der web site der Deutsch-Japanischen Gesellschaft umsieht, der findet dort weder einen Hinweis auf die Wahl am 24. September noch in den zwei Wochen danach einen Bericht über die Wahl zur neuen, 27. Kirschblütenprinzessin. Auch die Verlautbarungen des japanischen Generalkonsulats weisen hier keinerlei Informationen auf, selbst eine Internet-Recherche verläuft dieser Tage vollkommen ergebnislos - obwohl doch der "große Bruder" aus Amerika sonst alles mit seiner digitalen Brille sieht... Auf Nachfrage beim japanischen Generalkonsulat war immerhin der Name der neuen Kirschblütenprinzessin zu erfahren - Marina Reinhardt - weiteres ist aber bis dato nicht bekannt. Dem Vernehmen nach fand die Wahl in einer sonst für Senatsempfänge reservierten Räumlichkeit des Hamburger Rathauses statt - sicherlich kein Rahmen, der zu häßlich zum Fotografieren wäre oder für den sich die Veranstalter schämen müssten.

Während frühere Kirschblütenprinzessinnen nicht nur Japan bereisten, um Hamburg zu "promoten", sondern ihr Amt auch nach Kräften dafür nutzten, um im Gegenzug ebenso für die Beliebtheit Japans in Hamburg zu werben (man denke an die zahlreichen, mitreißenden Vorträge der ehemaligen Kirschblütenprinzessin Annika Schulze in der Handelskammer, der Universität, vor dem Glinder Asienforum oder ihre Auftritte in Niedersachsen und Schleswig-Holstein), so wird jetzt das Amt der Kirschblütenprinzessin scheinbar zu einer Veranstaltung, die mit der Öffentlichkeit nichts mehr zu tun hat.

Das ist sehr schade, denn im Vergleich zu Düsseldorf und Berlin hat das Hamburger Deutsch-Japanische Leben nur wenige Events (so wie jüngst der Japan-Tag des HarbourFront Literaturfestivals) und Institutionen zu bieten, die bundesweite Geltung beanspruchen können. Und im Vergleich zu diesen befreundeten, aber auch konkurrierenden Metropolen kann es sich Hamburg eigentlich nicht leisten, auf einen solch attraktiven "Joker" zu verzichten.

Mal schauen, ob und wann sich das Geheimnis um die "Neue" lüftet... es bleibt spannend!

Mittwoch, 7. September 2011

Japanfreunde Hamburg bei der Berliner Japanwoche

Der japanische Komponist und Gagaku-Musiker Naoyuki Manabe im Gespräch mit einer Zuhörin. Bild: Bärbel Becker                                                                             

Auf Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin hatten die Japanfreunde Hamburg am 27. August Gelegenheit, bei der Japanwoche der DJG-Berlin mit einer Lesung der schönsten japanischen Märchen und Samurai-Geschichten teilzunehmen. Zu sehen war im wunderschönen Wrangelschlößchen in Berlin-Steglitz während der Japanwoche eine Ausstellung von Mitgliedern der Gesellschaft mit Malerei, Graphiken, Keramik-Objekten und Ikebana auf hohem Niveau. Dazu wurde vor allem den jüngeren Besuchern ein Manga-Workshop geboten. Im Rahmenprogramm gab es am ersten Samstagabend der Japanwoche die Gelegenheit, neben den japanischen Märchen und Samurai-Geschichten ein sehr seltenes traditionelles japanisches Instrument - Sho - kennen zu lernen. 

Sonderkulturbotschafter, Gagaku-Musiker und Komponist Naoyuki Manabe ist nicht nur ein Virtuose des Instruments, sondern komponiert auch eigene, zeitgenössische Musikstücke für diese aus vielen Bambusröhren gefertigte, nahezu kreisrunde "Mundorgel". Manabe spielte zunächst ein traditionelles Stück, um den Zuhörern zu verdeutlichen, wie sich das Instrument einst am japanischen Kaiserhof anhörte. Danach stellte er interessanter- wie passenderweise ein Stück eines deutschen(!) Komponisten vor, das in unserer Gegenwart für die Sho geschrieben wurde. Zum Abschluss stellte er eine seiner eigenen Kompositionen vor:

Auch wenn das Stück für das Publikum mitunter keine "leichte Kost" darstellte, beeindruckte die Komposition mit ihren ausgefeilten Verweisen auf zeitgenössische Musik aus den unterschiedlichsten Genres - von Jazz bis zu zeitgenössischen Komponisten der "E-Musik". Dabei vermochte Manabe auf ungewöhnliche Weise nicht nur Tradition und Moderne, sondern auch europäische und asiatische musikalische Strukturen aus unterschiedlichen Epochen zu einem eigenständigen Werk zu verbinden. Dabei lotete er gezielt die Grenzen dessen aus, was sein Instrument klanglich zu leisten vermag - manchmal vermeinte das Ohr erstaunlicherweise ein oder mehrere andere Instrumente gleichzeitig zu hören, am Schluß gar einem gewaltigen, mitunter sogar brutalen akkustischem Feuerwerk beizuwohnen.


In jedem Fall war es eine besondere Gelegenheit für Musikfreunde, sehr seltene, für europäische Ohren in der Regel ungewöhnliche und spannende Musik live zu hören. Der international vielfach ausgezeichnete Komponist und Musiker wird noch für ungefähr ein Jahr als Stipendiat in Deutschland zu Gast sein und vielleicht wird es ja auch für das Hamburger Publikum eine Gelegenheit geben, diesen Meister der Sho einmal hautnah zu erleben.

Montag, 29. August 2011

Große Hokusai-Retrospektive in Berlin

Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa © Sumida City
Wer sich auch nur einigermaßen ernsthaft für Japan interessiert, sollte sich bis zum 24. Oktober auf den - zum Glück nicht besonders weiten - Weg in den Berliner Martin-Gropius-Bau machen. Dort ist in einer groß angelegten Werkschau zum ersten Mal in Deutschland ein umfassender Überblick über alle Schaffensperioden mit mehr als vierhundert Arbeiten zu sehen. Und auch wer sich bereits gut mit den Arbeiten dieses von 1760 bis 1849 lebenden Ausnahme-Künstlers auskennt, dem wird nicht nur ein Wiedersehen mit vielen weltberühmten Originalen Freude bereiten, sondern selbst Hokusai-Kenner werden in dieser Ausstellung noch neue Entdeckungen machen können.

Den Ausstellungsmachern scheint es aber neben einer repräsentativen Werkschau vor allem darum gegangen zu sein, dem Publikum ein Verstehen und ein Eintauchen in das vielseitige künstlerische Universum Hokusais zu ermöglichen. Gleich zu Beginn der Ausstellung erklärt so eine große Wandgrafik die Orte des damaligen Japan, die durch Hokusais Illustrationen der Nachwelt auch heute noch ein Begriff sind.

Grundsätzlich geht die Ausstellung chronologisch vor und jeder Abteilung geht ein kurzer erklärender Text zur Periodisierung des Werks voran. Die Einteilung der Arbeiten orientiert sich dabei an den wechselnden Künstlernamen, die Hokusai im Laufe seines mehr als sieben Jahrzehnte andauernden Schaffens verwendete. Es sind überraschenderweise nicht allein die faszinierenden Arbeiten selbst, die die Betrachter bewegen, sondern die Ausstellung fesselt ebenso durch den gelungenen Versuch, den Zuschauern einen gründlichen Einblick in die Entstehungsgeschichte und mehr noch die genaue Entstehungsweise der Arbeiten zu geben.

Daher werden beispielsweise nicht einfach seltene Druckstöcke der Holzschnitte präsentiert, gleichzeitig lernen die Besucher bei dieser Gelegenheit Erstdrucke von Nachdrucken zu unterscheiden und erfahren so quasi nebenbei viel über die beeindruckenden handwerklichen Fertigkeiten, die zur Herstellung der Holzschnitte notwendig waren. Ein Dokumentarfilm über die Herstellung eines Holzschnitts rundet diese interessanten Informationen gelungen ab.
Die Halle Sazaidô des Tempels Gohyaku-rakanji © Katsushika Hokusai Museum of Art
Fast schon ungläubig möchte man die Vielseitigkeit Hokusais zur Kenntnis nehmen. Neben dem Farbholzschnitt der „vergänglichen“ bzw. „fließenden Welt“, dem er als einer der wichtigsten Künstler seiner Zeit zu einem künstlerischen Höhepunkt verhalf, schuf er unter einem seiner über 30 Pseudonyme ebenso über eintausend Romanillustrationen, zahllose Landschaftsbilder, Porträts, Tuschezeichnungen, Rollbilder, bemalte Fächer, zeichnete Sammelkarten mit Stadtansichten, überbordende Landkarten aus der Vogelperspektive, illustrierte kleine Heftchen, die man aus heutiger Perspektive wohl als Comic-Bücher betrachten könnte und hinterließ mit seinen eigenen „Manga“ eine Vielzahl von Skizzenbüchern, die in ihrer unglaublichen Vielfalt Anleitungen enthalten sollten zum Zeichnen von so gut wie allem - Pflanzen, Menschen, Tiere, vom Allgemeinsten bis zum Speziellsten, darunter sogar detaillierte Bewegungsabläufe von Kampfkünsten und Tänzen. Ein überwältigender, nie langweiliger, schier unerschöpflicher Kosmos.
Das Wesen vermitteln und das Malen lernen – allerlei Skizzen von Hokusai, Band 6
Besondere Freude wird jüngeren Besuchern die Tatsache bereiten, dass Hokusai sich nicht zu schade war, sogar Vorlagen für Bastelbögen zu entwerfen - vom Badehaus bis zur berühmten Schlacht mit allem Drum und Dran. Da juckt es selbst Erwachsenen glatt in den Fingern, die Bögen auszuschneiden, zu basteln und mit den kleinen Samurai eine Schlacht nachzuspielen, denn Hokusai hielt die Bewegungen der Schwertkämpfer mitunter so dynamisch fest, dass man einfach staunen muss. Zum Glück haben sich die Ausstellungsmacher schon die Mühe gemacht, ein Badehaus aus den Bastelbögen Hokusais liebevoll zu basteln und mit passender Beleuchtung wie ein Puppenhaus in Szene zu setzen - ein unterhaltsamer Augenschmaus für groß und klein, der Hokusais unbestechliches Auge für die inneren und äußeren Eigenheiten der Menschen sogar bei solch einem „banalen“ Gegenstand erkennen lässt.     

Spannend auch zu sehen, wie sich westliche künstlerische Einflüsse in seinem Werk niederschlugen, die Synthese zwischen europäischen und asiatischen Elementen erst zum besonderen Zauber seiner Arbeiten führte, er aber immer wieder auch bewußt zur japanischen Tradition und den von ihm offenbar ebenso geschätzten chinesischen Einflüssen zurückkehrte.

Hier haben die Besucher der Ausstellung endlich einmal Gelegenheit, nach Herzenslust den Details nachzustöbern, die Hokusais Arbeiten so großzügig vor dem Auge ausbreiten. Einige seiner Arbeiten wurden digitalisiert und an zwei großen Bildschirmen können die Besucher virtuell durch die illustrierten Bücher Hokusais „blättern“. Hier bieten sich vor allem für den Hokusai-Kenner interessante neue Ansichten und immer wieder Überraschungen: Hier malte in einer Art Comic-Buch Hokusai ein explodierendes Gebäude in einem „action-geladenen“ Stil, wie wir es aus heutigen Manga-Büchern kennen, dort sehen wir auf einem Rollbild eine mönchsartige Gestalt mit einer merkwürdigen Gerätschaft auf ihrer Schulter und erfahren, dass es sich um einen Verkäufer von Teebesen handelt.

Hokusai erzählt in seinen Bildern nicht nur von Prinzen, Feldherrn, Schauspielern, Kurtisanen und bedeutenden Vertretern des Buddhismus. Er schwelgt in seinen Bildern mit der gleichen Begeisterung immer wieder auch im vermeintlich Alltäglichen und Unbedeutenden. Und es sind diese Ausschnitte aus dem Alltag in der ganz eigenen Linienführung und Farbgebung Hokusais, die eine vergangene Zeit in der Phantasie der Besucher wieder zum Leben erwecken, emotional nachvollziehbar machen, denn die über Jahrzehnte ausgefeilte Ästhetik Hokusais wirkt auf das innere Erleben der Betrachter lebendiger als jede Fotografie. Und betrachtet man dann noch eine unfertig wirkende Tuschezeichnung, die nichts von ihrer Frische verloren zu haben scheint, dann stellt sich für einen kurzen, magischen Moment das Gefühl ein, dem alten Meister direkt über die Schulter zu sehen...

Also: Nicht verpassen!

(Und wir wollen als gute Hanseaten die Hoffnung nicht aufgeben, dass eine derartige Ausstellung vielleicht auch einmal in der schönsten Stadt der Welt möglich sein könnte... und fahren bis dahin nach Berlin.)

Brief von Hokusai mit Selbstportrait im Alter von 83 Jahren © Museum Volkenkunde, Leiden

Adresse: Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin (Nähe Potsdamer Platz)
Öffnungszeiten: Dienstags geschlossen, Mittwochs bis Montags 10 - 20 Uhr
Eintritt: Bis 16 Jahre kostenlos! Ansonsten Erwachsene 9 Euro / 6 Euro ermäßigt
Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog.

Tickets und weitere Informationen: www.gropiusbau.de

Unsere besondere Empfehlung:
Vorführung japanischer Drucktechniken am Samstag, 03. September und Sonntag, 04. September, jeweils 11 und 17 Uhr.



(Alle Abbildungen auf dieser Seite mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle des Martin-Gropius-Baus.)

Donnerstag, 25. August 2011

Importierte japanische Lebensmittel frei von Radioaktivität?

Wie  Hamburgs Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks mitteilte, ergaben  Kontrollen im Hamburger Hafen, dass japanische Lebensmittel keine erhöhte Radioaktivität aufwiesen - "Bisher waren die Messergebnisse alle unauffällig und lagen weit unter den zugelassenen Höchstwerten", so die Senatorin gegenüber den Presseagenturen.

Die gemessenen Werte lagen nahezu  immer unter den Nachweisgrenzen, in  jedem Fall jedoch unter den mittlerweile zugelassenen Höchstwerten - von Mai bis Anfang August 2011 wurden insgesamt 65 Proben untersucht, darunter Tee, Sojaprodukte, Nudeln und Pilze:

Der bisher höchste Strahlenwert von 4,8 Becquerel pro Kilogramm Cäsium-137 wurde für Shiitakepilze gemessen . Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima gelten für  Lebensmittel aus Japan verschärfte EU-Grenzwerte . Zudem wurden die Kontrollen laut Angaben staatlicher Stellen erhöht .

Zu den aktuellen Grenzwerten gibt es allerdings auch sehr kritische Stimmen von Experten zu hören, so beispielsweise der Tschernobyl-erfahrene Strahlenbiologe  Edmund Lengfelder. Ein lesenswertes Interview mit ihm gibt es hier .

Freitag, 3. Juni 2011

Atomkatastrophe und kein Ende in Sicht...



Hamburg erlebt derzeit durch den Ausbruch des Ehec-Erregers seine ganz eigene Katastrophe, aber auch vor Ausbruch der Seuche wurde es in den deutschen Medien ungewöhnlich still um die Reaktorkatastrophe in Fukushima.

Wer sich über die Arbeiten in den betroffenen Atomkraftwerken von Fukushima auf dem Laufenden halten möchte, für den hält die bislang zu Recht für ihre Informationspolitik heftig kritisierte Betreiberfirma der Atommeiler nunmehr einen live-stream im Internet bereit.

Weitere Informationen und link zum live-stream gibt es hier auf unserer Seite "Neues aus Japan".

Mittwoch, 1. Juni 2011

Yoko Ogawa sagt ab...


Die Vorfreude war groß unter Hamburgs Literaturliebhabern, aber wie die Veranstalter des Harbour Front Literaturfestivals nun den Japanfreunden Hamburg gegenüber bestätigten, ließ die mehrfach preisgekrönte Schriftstellerin ihre Lesung im Rahmen des Japan-Tages am 18. September 2011 bei Harbour Front in der Hafencity absagen.

Zu schade!!!

Dienstag, 17. Mai 2011

Interview mit Zen-Meister Hinnerk Polenski

Das Teehaus von Planten un Blomen war bis auf die letzte Nische besetzt, als am Sonntag, den 15. Mai Zen-Meister Hinnerk Polenski seine beiden Einführungen in Zazen gab. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für das spannende, spontane Interview bedanken!

Polenski-sensei erklärt dabei nicht nur, warum Zen gerade für junge Menschen besonders wichtig für die eigene Entwicklung sein kann, sondern erläutert auch, warum er mit seiner "Daishin" Zen-Schule einen eigenen Weg geht, der "das Beste aus zwei Welten" - Europa und Asien - miteinander verbindet.


Dieses Interview und andere Videos über das japanische Leben in Hamburg gibt es auf dem Youtube-Channel der Japanfreunde Hamburg:
http://www.youtube.com/user/JapanfreundeHamburg

Weitere Informationen über Meister Polenski und "Daishin"-Zen gibt es auf http://www.zen-schule.de/. Die Schule verfügt auch über einen eigenen Youtube-Channel, auf dem Ausschnitte der sehr sehens - und mitmachens-werten DVD von Meister Hinnerk Polenski zu sehen sind.