Freitag, 1. Februar 2013

Wir verlosen ein Buch über "Japanisches Heilströmen"

 

Es ist mal wieder so weit: Wie angekündigt beginnt heute eine neue Verlosung.

Diesmal gibt es das Buch "Japanisches Heilströmen" von Ingrid Schlieske zu gewinnen.

Worum geht es bei dieser Einführung in "Jin Shin Jystsu"?

Der Verlag meint: 

"Das Japanische Heilströmen eignet sich zur Behandlung aller möglichen Alltagsbeschwerden, zur Behandlung chronischer Krankheiten und zur seelisch-geistigen Weiterentwicklung. Die Heilenergien bringen die körpereigenen Energieströme wieder in Harmonie, zum Fließen und regen so die Selbstheilkräfte an. Dadurch kann es zu Linderung oder zum Verschwinden von Krankheitssymptomen kommen. Deshalb kann man durch das Japanische Heilströmen auch niemals schaden. Das Schlimmste, was passieren kann ist, daß es nicht genau das bewirkt, was man beabsichtigt hat. Oft ergeben sich sogar Heilungen, die nicht vorauszusehen waren. Auf jeden Fall erreicht jeder Anwender eine Verbesserung seiner Gesundheit." 

Und verspricht ferner: 

"Auf unsere westlichen Bedürfnisse zugeschnitten, bietet die Autorin frappierende Fallgeschichten und mit vielen Fotos klare Anweisungen zum direkten Praktizieren. Verbessern Sie mit einfachen Maßnahmen Ihre Gesundheit, versorgen Sie sich mit überraschender Energie und fühlen Sie sich mit dieser Hausapotheke im wahrsten Sinne aus der eigenen Hand zwanzig Jahre jünger. [...] Mit einfachen »Handgriffen« finden Sie Ihre Vitalität und Gesundheit wieder: Müdigkeit, Mutlosigkeit und Depression werden geradezu aus dem Körper getrieben."

Und das auch noch alles umsonst bei uns!

Im Ernst - ob es wirklich funktioniert? Selber ausprobieren! Und einfach bei der Verlosung teilnehmen:

Bis 28. Februar eine e-mail mit dem Stichwort "Heilströmen" an Japanfreundehamburg[at]googlemail.com schicken. Der/die Gewinner/in bekommen dann das Buch umgehend zugeschickt. 

Viel Glück!




Mittwoch, 16. Januar 2013

Morgen schlägt's 13 - TAO trommelt wieder in Hamburg


Schnell morgen ins CCH und sich im neuen Jahr gleich mal ordentlich von den Druckwellen der geschlagenen Trommeln durchrütteln lassen!

Die berühmten Trommler aus Japan kommen mit ihrem neuen Programm in die Hansestadt:

Das aktuelle Programm „Another world, another time“ verbindet auf beeindruckende Weise Tradition und Moderne und lädt zu einer Reise durch Zeit und Raum ein. Ausgehend von klassischen Bild- und Klangmotiven der Edozeit (1603-1867 n.Chr.) führen die Trommlerinnen und Trommler den Zuschauer von den Anfängen der Wadaiko-Musik bis hin zu ihrer zeitgenössischen Form, die einen einzigartigen globalen Beat versprüht. TAO steht für ein packendes Wechselspiel zwischen dem tiefen Grollen der riesigen Wadaiko-Trommeln und zarten, zerbrechlichen Momenten voll lyrischer Schönheit - und beweist, dass Trommeln mehr bringt als bodybuildung.

Um 20.00 Uhr geht's los - weitere Informationen über die Gruppe gibt es hier.

Dienstag, 15. Januar 2013

Schnell ins Abaton - Film über Susumu Shingu



Leider war die Promotion nicht der Rede wert - und fast wäre ein cineastisches Highlight bei uns in Hamburg glatt untergegangen:

Noch bis einschließlich morgen gibt es im Hamburger Abaton-Kino einen tollen Film über den "Meister des Windes" Susumu Shingu zu sehen.

Dank der Technischen Universität Hamburg-Harburg durften Hamburger Japan-Fans im März vergangenen Jahres den Meister selbst kennenlernen - wir berichteten über eine bewegende Begegnung mit einem der wichtigsten zeitgenössischen japanischen Künstler.

Und es ist dieser Tage wirklich schon etwas Besonderes, wenn ein Film über einen bildenden Künstler den Weg in die Kinos findet!

Worum geht es genau?

Shingus Skulpturen berühren wohl deshalb so viele Menschen, weil sie in fließender, unvorhersehbarer, ständig sich verändernder Bewegung und auch dank ihrer ganz eigenen Schönheit ein zentrales Lebensprinzip verkörpern. Der Dialog mit der Natur, aus dem sie entstehen, setzt sich beim Betrachter mittels aller Sinne fort. Der Wind, der die Skulpturen bewegt, ist der gleiche, den auch wir spüren. 

Thomas Riedelsheimer - der bereits einen großartigen Film über Andy Goldsworthy gemacht hat (unbedingt ansehen!) - hat den zurückhaltenden, charismatischen Künstler rund um die Welt begleitet - nach Süditalien, Paris, ins Ruhrgebiet, in die Türkei, nach Mexiko – und immer wieder in sein Atelier im japanischen Sanda.

Im Zentrum der Reisen steht Susumu Shingus Traum von „Breathing Earth“, der dem Film auch den Namen gab. Das will heißen: 

Ein Dorf zu schaffen, das aus den natürlichen Energiequellen von Wind und Sonne versorgt wird, einen Ort der Inspiration und Begegnung, getragen von einer Philosophie der Achtsamkeit. Nun ist er gemeinsam mit seiner Frau Yasuko unterwegs, um einen Ort für die Verwirklichung seines Traums zu finden und Sponsoren und Partner davon zu überzeugen, welchen Beitrag die Kunst für die Entwicklung eines gesünderen Umgangs mit unserem Planeten liefern kann. Ein visionäres Projekt für die Welt von Morgen!
 


In wunderbaren, überraschenden, aufmerksamen Kinobildern erzählt der Film von der Kunst Susumu Shingus, seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem Wind, seiner Neugier, seiner immer auch mit Humor gesättigten Lebensklugheit und ansteckenden Lebensfreude: 
Ein Film über den Wind und die Kunst, über Liebe, Respekt und nicht zuletzt eben auch die Wirklichkeit von Träumen!

Weitere Informationen zum Film gibt es auf der deutschen web site des Films.

Und den Trailer gibt es hier:


Also unbedingt ansehen!



Donnerstag, 10. Januar 2013

Kursus in japanischer Kalligraphie


"Kosmos" - Werk von Imako Umesaka

In Zusammenarbeit mit der Japanologie des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg veranstaltet das japanische Konsulat einen eintägigen Kalligraphie-Kurs

Der workshop richtet sich als praktische Übung sowohl an Studenten als auch an alle anderen Interessierten jeder Altersgruppe. 

Im ersten Teil gibt es eine theoretische Einführung, im zweiten Teil können die Teilnehmer selbst ihre Fähigkeiten unter Leitung von Frau Imako Umesaka aus Berlin ausprobieren.

Der Kursus findet statt am

Freitag, 18. Januar von 13.00 - 17.00 Uhr

Ort: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1 (Westflügel)

20146 Hamburg
 
 

ACHTUNG: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bittet das Konsulat um Anmeldung unter mail@jgk-hh.de bis zum 17. Januar
-> Weitere Informationen: www.hamburg.emb-japan.go.jp/index.html

 

Samstag, 5. Januar 2013

Bundeswettbewerb für junge Japanisch-Lernende


Noch bis zum 31. Januar 2013 können sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, die seit höchstens eineinhalb Jahren Japanisch lernen, zum Ostasien-Wettbewerb anmelden. 

In der ersten Runde werden den Teilnehmern drei Hausarbeitsthemen vorgegeben. Davon wählen die Teilnehmer eines aus und schreiben eine Hausarbeit in deutscher Sprache zu diesem Thema. Die schriftliche Arbeit und eine Kassette / CD / DVD mit einigen selbst gesprochenen Sätzen und einen handgeschriebenen Text sollen der Jury zugeschickt werden. Die Jury entscheidet, welche Teilnehmer mit besonders guten Hausarbeiten und Aufnahmen es in die zweite Runde schaffen.

In der zweiten Runde sollen die Teilnehmer der Jury in einem Gespräch die in der Zwischenzeit erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei werden natürlich keine perfekten Sprachkenntnisse erwartet, sondern es geht um das Sprechen, Lesen und Übersetzen einfacher Texte und um das Schreiben von chinesischen Schriftzeichen bzw. von Hiragana, Katakana und Kanji.


Für die Japanisch-Preisträger sind die Hauptpreise Geldgewinne - insgesamt einige Tausend Euro.


Weitere Infos und Teilnahmebedingungen bei Frau
Martina Groß Tel. (0228) 959 15-30 und unter: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/mitmachen/ostasien


Samstag, 29. Dezember 2012

Wettkampf der besten norddeutschen Schwertkämpfer in Hamburg

Impression von der Norddeutschen Meisterschaft im Iaido
Die einen nennen es etwas scherzhaft "Schwert-Ballett", die anderen "Trockenübungen der Samurai" und für wieder andere ist es eine der intensivsten Formen von Zen. Iaido, der japanische Schwertkampf mit eben jenem berühmten Schwert der Samurai und die Kunst des schnellen Schwertziehens, hat von allem etwas, ist aber vor allem eine sehr anspruchsvolle Kampfkunst, die Körperbeherrschung bis in die kleinsten Details voraussetzt.

Gekämpft wird gegen einen imaginären Gegner in genau vorgegebenen Formen, die "Kata" genannt werden und denen die Kämpfer möglichst genau entsprechen müssen - je gelungener die Annäherung an die idealtypische Ausführung der Übung, desto besser. Somit für alle, die diese Kampfkunst ernst nehmen ein echter "lifetime sport", denn wer die "Grundschule" erfolgreich absolviert hat, den erwarten in den "höheren Schulen" des Iaido immer anspruchsvollere Übungen.



Vor wenigen Wochen war es soweit und Hamburg war Ende November unter der Leitung von Sensei Takao Momiyama Austragungsort der offenen norddeutschen Meisterschaften. Bedenkt man, dass Deutschland derzeit Europameister im Iaido ist und zum Wettkampf auch Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft in Hamburg antraten, dann ist es nicht übertrieben zu behaupten, dass die Zuschauer dieser Meisterschaft Iaido mitunter auf europäischem Niveau zu sehen bekamen.

Eine einstimmige Entscheidung der Kampfrichter
Hier einfach nur einmal ein paar kurze Impressionen zum neugierig werden:

 

Hamburg hat dabei das Glück, nicht nur prominente Meister und vor allem auch Meisterinnen wie Angela von der Geest als Trainerpersönlichkeiten anbieten zu können, sondern hat auch in allen Himmelsrichtungen erstklassige Vereine für diese Kampfkunst zu bieten. Im Osten Hamburgs wurde beim TSV Reinbek gar das erste Iaido-Dojo Deutschlands gegründet.

Bei aller Tradition gibt es auch in dieser Kampfkunst stetig Verbesserungen und jeder, der diese Kampfkunst ausübt, hat die Möglichkeit im Sinne des Zen auf dem festen Fundament eines sicheren, formalen (aber auch strengen) Rahmens sein eigenes "Iai" zu finden.


Alles Wissenswerte über Iaido findet ihr hier: http://www.iaido.de

Wer neugierig geworden ist, findet unter diesem link bestimmt einen Verein in der Nähe, um einmal in Iaido reinzuschnuppern: http://www.niaib.de





Sonntag, 23. Dezember 2012

Konsulat statt Generalkonsulat



Zum Jahresende gibt es leider noch eine schlechte Nachricht zu vermelden. Der offizielle Ankündigungstext berichtet knapp von einer Umstrukturierung japanischer Auslandsvertretungen, bei der auch das Hamburger Generalkonsulat zum 31. Dezember 2012 geschlossen und durch ein ("normales") Konsulat abgelöst wird, nach wie vor an gleicher Stelle.  

Auf Nachfrage bestätigte das (noch) Generalkonsulat, dass zunächst weder die Dienstleistungen, noch der Amtsbereich noch die bisherigen Ansprechpartner sich ändern würden. Wie es nach dieser Übergangsphase weiter gehen wird, darüber liegen nach Auskunft der Pressestelle noch keine weiteren Informationen vor, wenngleich der gesetzte Termin zugegebenermaßen sehr knapp sei.

Die Erfahrung legt leider die Schlußfolgerung nahe, dass es bei derlei Umstrukturierungen in erster Linie um Einsparungsmaßnahmen geht, wobei der bedeutendste "Kostenfaktor" aus betriebswirtschaftlicher Sicht regelmäßig bei den Personalkosten zu suchen ist. Es steht zu befürchten, dass nach mehreren Krisenjahren ohne Aussicht auf ein Ende weiterer Krisen wir uns nicht nur in diesem Bereich an schlechte Nachrichten werden gewöhnen müssen. Auch eine der leistungsstärksten Volkswirtschaften der Welt bleibt also von krisenbedingten Einschränkungen nicht verschont, unser Bedauern vermag daran leider nichts zu ändern. Gerüchteweise war im Vorfeld ja bereits mehrfach von einer kompletten Schließung des Konsulats die Rede, wir Hamburger sollten demnach wohl froh sein, dass uns das Generalkonsulat wenigstens als Konsulat erhalten bleibt.

Dennoch, die Entscheidung des japanischen Außenministeriums ist für Hamburg ein Schlag ins Kontor. Und das nicht nur aus Prestigegründen. Was dies für die weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit bedeuten mag, mögen kompetentere Autoren beurteilen. Aus Sicht der Kulturschaffenden stellt sich die Situation allerdings betrüblich bis bedrohlich dar: 

Hamburg konkurriert auf kulturellem Gebiet mit größeren (wenngleich zum Teil noch krasser unterfinanzierten) Weltstädten wie Berlin, London und Paris um die Gunst der Touristen aus aller Welt. Diese strömen in die Metropolen, weil es dort etwas zu erleben gibt, was ihnen zuhause nicht geboten wird. Das Zugpferd für die in Hamburg mit stolzgeschwellter Brust vermeldeten, stetig steigenden Besucherzahlen der Hansestadt ist eindeutig und mit Abstand die Kultur in ihren vielen Facetten. Denn gerade diese Vielseitigkeit macht die Attraktivität einer Großstadt aus. Und Hamburg als Hafenstadt mit Einwohnern aus fast allen Ländern der Erde bildet hier kulturell gesehen quasi den gesamten Globus en miniature ab. Aber Kultur auch finanzieren? In der Krise musste die Kulturförderung bislang als erste mit einer mehr oder minder Null-Diät klar kommen, oft wurden in den vergangenen Jahren von den bisherigen Förderungseinrichtungen nicht einmal kleinste Beträge übernommen.

Im Unterschied zu anderen Ländervertretungen, wie beispielsweise Italien, das mit großem Erfolg hier ein überregional bedeutendes und sehr beliebtes Kulturinstitut betreibt oder Großveranstaltungen wie der "China Time", verfügt Hamburg außerhalb der Japanologie an der Universität über keine Institution, die das japanische Kulturleben in Hamburg regelmäßig und in nennenswertem Umfang umtreibt - mit Ausnahme der in Hamburg sehr, sehr hochkarätig vertretenen Kampfkünste, die sich aber auf ihr Metier beschränken. Ein japanisch-deutsches Zentrum wie in Berlin oder Köln stünde der Hansestadt allein schon aufgrund der umfangreichen wirtschaftlichen, menschlichen und kulturellen Beziehungen zu Japan gut an, aber fehlt vollständig.

Das Generalkonsulat war mangels anderer funktionierender Einrichtungen daher bislang der kommunikative und Dreh- und Angelpunkt des japanisch-deutschen kulturellen Lebens in Hamburg und darüber hinaus häufig einer der wichtigsten Sponsoren, oft mit einem offenen Ohr für hochspezialisierte traditionelle Kunstformen

Wenn nun die personellen und finanziellen Möglichkeiten dieser zentralen Institution empfindlich eingeschränkt werden sollten, wäre dies für das kulturelle Leben der Hansestadt eine empfindliche Einbuße, war doch in den vergangenen zwei Jahren trotz der Bemühungen des Generalkonsulats ein Rückgang japanbezogener Veranstaltungen von über fünfzig Prozent zu verzeichnen

Mit der Umstrukturierung des Generalkonsulats zum Konsulat bewegt sich Hamburg somit einmal mehr weg vom Wettbewerb mit Weltstädten wie Berlin, London und Paris hin zur Konkurrenz mit Großstädten wie Hannover, Frankfurt oder Düsseldorf. Aus lokalpatriotischer Sicht eindeutig ein Rückschritt, aus kultureller Sicht steht wohl eine schmerzhafte Verarmung an, die nicht nur den Einheimischen viel von der Lebensqualität ihrer Stadt zu nehmen droht, sondern auch in touristischer Hinsicht sich zu einem Debakel entwickeln dürfte. 
  
Bleibt nur zu hoffen, dass das künftige Konsulat und seine Vorgesetzten in Tokyo sich sichtbar und erlebbar ihrer Verantwortung für die Außendarstellung Japans in Hamburg bewußt sein mögen und kulturell einige Zeichen setzen werden, die mehr als ein oder zwei größere Veranstaltung miteinbeziehen.