Freitag, 31. Mai 2013

Fette Beats für Fukushima

Zusätzlich zu unserem Veranstaltungskalender möchten wir noch einmal gesondert auf eine besondere Benefiz-Veranstaltung für die Opfer der Katastrophe in Ost-Japan hinweisen, die am morgigen Sonnabend, dem 01. Juni ab 19.00 im Gesangsstudio Wandsbek in der Nebendahlstr. 3 stattfinden wird.

Der Benefizabend heißt Gambare Nippon 2013 und setzt die gleichnamige Serie von Benefiz-Konzerten fort, die bereits von den beiden Dozentinnen des Gesangsstudios, Naomi Inoue und Aya Takeda, ins Leben gerufen wurde.

Morgen gibt es für die Besucher ein außergewöhnliches Programm, das sich Japanfreunde nicht entgehen lassen sollten: 

Im Atelier Holger Hinze im Haus des Gesangsstudios gibt es dieses Mal ein Konzert von der Hamburger Latin Hip-Hop Band CUICO (die frisch von ihrer Kuba-Tournee zurückgekommen sind). Außerdem wird über Fukushima und das Projekt „Fukushima Kids“ berichtet, begleitet von schönen japanischen Melodien. Die Gäste haben bei einem Glas Wein die Möglichkeit, eine Combo aus Jazz und Funk mit Tanz zu erleben - neben dem Eventabend mit Musik, Tanz, Unterhaltung kommen aber auch Informationen nicht zu kurz anhand von Videobeiträgen über Fukushima und die Menschen vor Ort. 

Der Eintritt ist frei - Spenden sind herzlich willkommen, die an das Projekt „Fukushima Kids“ gesendet werden.

Weitere Informationen: www.gesangsstudio-wandsbek.de

Montag, 6. Mai 2013

JAPAN-MONAT MAI!


Wenn auch insgesamt die Anzahl von Veranstaltungen mit Japanbezug in Hamburg in den vergangenen Jahren leider stark rückläufig ist, verwöhnt uns auch in diesem Jahr der Wonnemonat wieder mit einer Vielzahl spannender Veranstaltungen - um uns dann in ein Monatelanges Sommerloch mit nur wenigen Unterbrechungen zu entlassen.
Also - fix hingehen und den Mai so gut nutzen, wie es eben geht!

Unsere besonderen Empfehlungen hier im chronologischen Überblick (Details im Veranstaltungskalender):

- Für alle, deren Herz Manga und Anime gehört, gibt es vom 10.-12. Mai endlich wieder eine ChisaiiCon mit einem noch besseren Programm als sonst, vor allem die workshops sind einfach genial! Schaut selbst: http://www.chisaiicon.de/index.php?section=startseite

- Am 17. Mai bitte die Daumen drücken, damit es mit dem Wetter klappt: Über der Außenalster gibt es das japanische Kirschblütenfeuerwerk zu bewundern!

- Am 18. Mai gibt es beim Japanischen Kulturtag ein buntes Programm zum Schauen, Schmecken und Mitmachen, außerdem viele Informationen über Japan und Vereine, die hier in Hamburg sich um Japan bemühen. Die Japanfreunde Hamburg steuern zwei Lesungen der schönsten japanischen Märchen und Samuraigeschichten bei - jeweils um 15.00 Uhr und 17.15 Uhr im 1. Obergeschoss (R120). Und das Beste: Der Eintritt ist frei! Also nix wie hin!

- Ebenfalls am 18. Mai feiert die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg im Rahmen der Wahl ihrer Kirschblütenprinzessin ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Wir gratulieren!

- Das 14. Japan-Filmfest Hamburg gehört zu den wenigen Veranstaltungen in Hamburg, die sich hinter dem Kulturprogramm in der Hauptstadt Berlin nicht zu verstecken brauchen. In diesem Jahr ist vom 22.-26.05. besonders viel dabei für alle Liebhaber von Kampfkünsten, insbesondere Schwertern (vor allem am 25.05.). Das volle Programm könnt ihr hier durchstöbern: http://www.jffh.de/timetable/

- UND - jawohl, die Fahrt lohnt sich: Japantag in Düsseldorf am 25. Mai! Hier gibt's ordentlich was zu sehen: http://www.japantag-duesseldorf-nrw.de/japan-tag/flyere-paper/

Also: CU!


Donnerstag, 2. Mai 2013

**************** Gewonnen! ****************



Und hier sind die glücklichen Gewinner unserer Verlosung - 
je ein Exemplar von Yasutaka Tsutsuis Buch 
"Professor Tadano an der philosophischen Fakultät" gehen an

Marga Grabosch (Köln)
und
Bruno Lattes (Berlin).

Herzlichen Glückwunsch und viel Freude bei der Lektüre!

Und für alle, die diesmal nichts gewonnen haben - schaut doch einfach wieder rein!

Demnächst verlosen wir das Buch "Ich nannte ihn Krawatte" 
von Milena Michiko Flasar.

 

Montag, 1. April 2013

Verlosung und Buchbesprechung Yasutaka Tsutsui „Professor Tadano an der philosophischen Fakultät“



Es freut die Japanfreunde Hamburg sehr, heute eines der wenigen auch auf Deutsch erschienenen Bücher des in Japan mehrfach ausgezeichneten und sehr bekannten Schriftstellers Yasutaka Tsutsui vorstellen zu können, zum einen, weil er aus unserer Partnerstadt Osaka stammt und zum anderen, weil das Buch im Hamburger Alsterverlag erschienen ist, dem wir für die Verlosung herzlich danken.

Ausgerechnet Deutschlands prominenteste und in der deutschen Verlagswelt einflussreichste Japanologin, Irmela Hijiya-Kirschnereit, sorgte mit einem Verriss der ersten Übersetzung 2007 im Feuilleton der FAZ für einen Nicht-Start des Autors in Deutschland, wünschte ihm dafür einen späteren Neustart bei uns, der mit dem vorliegenden Band vielleicht diesmal gelingen mag. In Japan muss Tsutsui niemanden mehr etwas beweisen und ist dort mit seinen über dreißig Romanen vor allem für Science Fiction gemischt mit schwarzem Humor und Slapstick, aber auch für seine mangelnde political correctness bekannt. Hierzulande dürfte er - indirekt - am bekanntesten für die Werke sein, die von ihm als Anime verfilmt wurden. Besonders hervorzuheben ist hier der wirklich großartige Film „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“, der auf Tsutsuis Roman „Toki o Kakeru Shojo“ zurückgeht, andere Romane wurden beispielsweise von so bedeutenden Filmemachern wie Satoshi Kon umgesetzt.

Während manche Tsutsui vorwerfen, von allem etwas in seinen Büchern den Lesern vorzusetzen, rühmen ihn andere als experimentierfreuden, kritischen wie sehr intellektuellen Kopf. Auf jeden Fall ein Autor, an dem sich die Geister scheiden - und das gilt auch für den hier vorgestellten Band „Professor Tadano an der philosophischen Fakultät“!

Worum geht es?

Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung so einfach zusammenzufassen. Denn das Buch ist nicht nur thematisch und inhaltlich vielschichtig, sondern macht sich selbst, sein Erzählen und sein Zustandekommen als Buch immer wieder selbst zum Thema (ein Effekt, wie wenn man sich mit einem Spiegel vor einen weiteren Spiegel setzt und sich in der Bilderflucht betrachtet). Sogar der Autor wird auf diese Weise ein Teil der Romanhandlung.

Bedenkt man, dass das Buch in Japan bereits 1990 erschien, dann ist klar: Das ist hier „klassische“ postmoderne Metafiktion à la David Lodge (an dem alle, die sich mit Literaturtheorie beschäftigen, nicht vorbei kommen), John Barth oder vor allem auch John Fowles. Und als ein solches mehrfaches Buch im Buch auf vielen verschiedenen Text- und Realitäts-Ebenen geht es nicht nur um die Erlebnisse des Protagonisten Professor Tadano an seiner Fakultät, sondern gleichzeitig um eine Reihe von Vorlesungen über Literaturtheorie, die Tadano seinen Studenten und den Lesern hält.

Quasi „nebenbei“ erhalten die Leser so eine Tour d`Horizon der wichtigsten Literaturtheorien der Gegenwart, aber - wie immer in diesem Buch - immer wieder anders. Mal nahtlos, geradezu unauffällig-gefällig eingebettet in die (Rahmen)-Handlung, mal, an einer besonders turbulenten Stelle der Handlung um den kauzigen Professor, mittels eines „harten Schnitts“ wie man ihn aus action-Filmen kennt.

Anfangs sind die Vorlesungen inhaltlich noch äußerst schrullig gehalten, voller „insider-gags“, die nur Menschen verstehen können, die sich selbst über Jahre hinweg (am besten als Dozent für Literaturwissenschaft!) mit Literaturtheorie beschäftigt haben und die daher die sehr launigen Zusammenfassungen der präsentierten Theorien als zwar höchst subjektiv aber cum grano salis dennoch korrekt einzustufen vermögen. Gegen Ende des Bandes jedoch werden die Vorlesungen immer anfängerfreundlicher, erhalten mitunter geradezu den vorbildlichen Charakter einer zwar stets ironisch-kritischen, aber trotz des lässigen Stils in der Sache schwer korrekten und - für diesen Inhalt - recht unterhaltsamen Einführung. Besonders zu loben ist hier das Kapitel über die Rezeptionstheorie, das mir als jemand, der einen der beiden Begründer dieser literaturwissenschaftlichen Forschungsrichtung noch persönlich kennenlernen durfte, rundum supergut gefallen hat. Gleiches Lob verdient meines Erachtens das Kapitel über Hermeneutik. Wer also eine unterhaltsame wie launige Einführung in die Literaturwissenschaft sucht, um mal abzuchecken, was für ihn an Theoretikern in Frage käme und was nicht (gelegentliche Ausflüge in die Philosophie eingeschlossen), der ist ausgerechnet in diesem japanischen Werk goldrichtig.

Eingebettet ist diese fachliche Seite von Professor Tadano in eine derbe Satire des von ihm vorgefundenen Universitätsbetriebs. Inwiefern diese Parodie auf japanische Verhältnisse zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen, inwiefern jedoch auf die hiesigen, ist jedem, der Erfahrungen mit bundesrepublikanischen Elfenbeintürmen hat, selbst überlassen. Ich stimme aber mit denjenigen Lesern und Kommentatoren des Buches überein, die sich passagenweise immer wieder auch an unsere Verhältnisse erinnert fühlten. Und diese Satire hat es in sich. Derb ist eigentlich noch eine naive Beschönigung. Es tun sich in den Erlebnissen Tadanos haarsträubende Abgründe auf: Intrigante Machenschaften und Denunziationen, die die Zornesadern aller Gerechten anschwellen lassen, Korruption auf allen Ebenen, Führungspositionen, die nichts mit Leistung, sondern allein mit Speichelleckerei und sexuellen Dienstleistungen zu tun haben, krasse Sauforgien, Betrügereien finanzieller wie intellektueller Art und das endlose Elend des akademischen Mittelbaus auf dem Weg in eine gesicherte Position.

Tsutsui polarisiert hier einmal mehr nicht nur wegen seiner mangelnden political correctness und seinem fehlenden Respekt vor altehrwürdigen - wenngleich aus seiner Sicht rein scheinheiligen - Institutionen, sondern weil er in diesem Buch das gesamte Frotzel-Arsenal auffährt - von der federleichten Anspielung für Eingeweihte um drei Ecken herum über klassische Parodie und Satire bis hin zu kino-artigem Slapstick, wobei er, wenn er es für passend hält, sogar vor Fäkal-Humor nicht zurückschreckt. Humor kennt hier keine Grenzen - und ebenso keine Gnade.

Gleichzeitig vermittelt der schrullige und dauergeschwätzige Tadano in seinem „zweiten Leben“ als heimlicher Schriftsteller wie auch in seinen Vorlesungen eine ganz reine und tief empfundene Liebe zur Literatur jenseits aller Verkopfungen und Klugscheißerei, sozusagen „straight from the heart“.

Die Leser lernen schnell zu verstehen, dass der einzige Grund, warum Tadano-sensei sich und seinen Lesern diesen ganzen Theorie-Wust antut, einzig und allein darin besteht, die Literatur so unverfälscht wie möglich zu verstehen (übrigens nicht nur die „Höhenkamm-Literatur“, sondern ebenso die vermeintlich minderwertige Schreiberei, also auch in diesem Sinne ist der Band einmal mehr ein postmoderner Roman). Der gute Tadano scheint stets von der Angst umgetrieben zu sein, die Werke der Literatur, die ihn innerlich so sehr bewegen und die ihm als Mensch so viel zu geben vermögen, falsch oder nicht wirklich verstehen zu können. Die Beschäftigung mit verschiedenen literaturwissenschaftlichen Ansätzen ist so offenbar immer wieder der Versuch, sich des eigenen Verstehens von Literatur zu versichern, indem Tadano sein Verständnis an berühmten Geistern kritisch prüft (und dabei diese berühmten Denker wiederum einer kritischen Prüfung unterzieht). Aber - und das merken die Leser erst nach und nach - simultan dürfte es Tadano auch darum gehen, „Grundlagenforschung“ für die Möglichkeit des eigenen Schreibens zu betreiben. Im Roman jedenfalls erhält Tadano unter seinem Pseudonym einen Literaturpreis und macht - hier bleibt sich Tsutsui ganz treu - selbst bei einem Pille-Palle-Literaturpreis die Bekanntschaft mit Paparazzi, Ultra-Kurzzeit-Ruhm und einem völlig überzogenen Hype um seine Person bzw. wahre Identität. Das ist neben anderen Szenen des Romans wirklich urkomisch und flott erzählt, aber dennoch wollte mir das Lachen beim Lesen im Halse stecken bleiben, erinnert die Darstellung doch unwillkürlich an die ekligsten Formen von Medien-Hype, die nur oft genug schon tödlich endeten. Und natürlich erfährt der Preisträger erneut den Neid und die Mißgunst seiner in kreativer Hinsicht verzweifelt impotenten Professoren-Kollegen, die sich ihm gegenüber schon mit Golfpokalen rühmen müssen, in einem grotesken Versuch, ihn herabzuwürdigen.

Das selbstreferenzielle Vexierspiel rund um den Roman im Roman und seine mehreren Realitäts-Ebenen beschließt dann ein Nachwort, dessen Verfasser nicht genannt wird und das es zuguterletzt der Detektiv-Arbeit der Leser überlässt, hier Fiktion von Realität zu trennen, wenn es um die Rezeptionsgeschichte und weitere Hintergründe des Buches wie auch seines Autors geht. So verstanden also ein Lehrbuch im doppelten Sinne: Literaturwissenschaftliche Einführung und literarische Anleitung, die den Titel „Wie schreibe ich einen postmodernen Roman und halte es bis zum Schluß durch?“ tragen könnte.

Wer also Spaß an hintersinnigen postmodernen Universitätsromanen hat, wer derben, politisch unkorrekten Humor schätzt und/oder sich darüber hinaus einmal ein mehr oder weniger überzogenes Bild von den Abgründen so mancher geisteswissenschaftlicher Parallelgesellschaften machen möchte, der wird von diesem Buch satt.

Wir verlosen zwei Exemplare des Buches!

Schreibt einfach das Stichwort „Tadano“ an:
japanfreundehamburg[at]googlemail.com

Einsendeschluß ist der 30. April 2013.

VIEL GLÜCK!


Und wer nicht warten möchte, kann das Buch sich gleich hier schicken lassen:

http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3941808036/ref=sr_1_1_olp?ie=UTF8&qid=1364837540&sr=8-1&condition=used

Samstag, 30. März 2013

And the winner is...



Die Gewinnerin unseres Foto-Wettbewerbs anläßlich des 20. Hamburger Hina Matsuri ist Adriana Hilscher aus Hamburg (Foto 1).

Herzlichen Glückwunsch!

Und an alle, die diesmal leider nichts gewonnen haben: 

Schaut doch demnächst wieder herein bei den nächsten Gewinnspielen!

Montag, 18. März 2013

20. Hina Matsuri 2013

Das diesjährige Hina Matsuri (Mädchenfest) im Hamburger Völkerkundemuseum war gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen gab es ein rundes Jubiläum zu feiern, zum anderen viele gelungene Änderungen und Programm-Erweiterungen. Vor ein paar Jahren noch, als es kurz nach dem Mädchenfest noch ein Jungsfest gab (heute leider nicht mehr), drohte das Mädchenfest einzustauben, wenn nicht gar das Ende, denn es gab mehr Besucher im Seniorenalter als Kinder und Jugendliche und das Programm war wenig umfassend und nicht besonders auf junge Besucher abgestellt. Vor drei Jahren änderte sich dies schlagartig, als die Veranstalter es schafften, die Veranstaltung für Fans von Anime, Manga und Cosplay zu öffnen und die Cosplayer das Mädchenfest auch tatsächlich annahmen. Heute dürfte das Mädchenfest mit in diesem Jahr ca. 1600 Besuchern wahrscheinlich die am besten besuchte Veranstaltung des Völkerkundemuseums sein.

Besonders gelungen war dabei die Mischung aus eher traditionellen Elementen und modernen Programmteilen. Denn obwohl die Mehrzahl der Besucher wohl wegen den Programmpunkten rund ums Cosplay kamen, waren die übrigen Angebote mehr als kurzweilig. Nicht nur glotzen, sondern selber mitmachen machte den Besuchern viel Spaß.

Und wer trotzdem nur zuschauen wollte, für den waren ein paar Höhepunkte geboten, die es sonst nicht zu sehen gibt, unter anderem das deutsche Frauen(!)-National-Team im Sumo-Ringen, die 2012 Europameisterinnen wurden. Im Folgenden ein paar Impressionen - es spricht für den Umfang des Programms, dass man unmöglich alles sehen, geschweige denn Mitmachen konnte:

 Der Puppenberg, ein besonders wertvolles Geschenk der Freunde Hamburgs in Japan, wird wie in japanischen Familien zum Festtag aufgestellt. Kaiserpaar und Hofstaat bieten viele liebevolle Details zum Bewundern und wurden auch von einer Fachfrau erklärt. Wer mehr aus dem traditionellen Japan erfahren wollte, hatte auch bei der Erzählung japanischer Märchen dazu die Gelegenheit.



Die workshops sorgten nicht nur für Kurzweil und Unterhaltung, sondern waren auch eine prima Gelegenheit, mit den japanischen KursleiterInnen ins Gespräch zu kommen.



Wer wollte, konnte sich in japanischer Kalligraphie üben.


Beim Origami galt es seine Fingerfertigkeit unter Beweis zu stellen...


und mit etwas Geschick




konnten die Teilnehmer ein kleines Kunstwerk mit nach Hause nehmen.


Auch bei den traditionen japanischen Spielen ging es um Geschicklichkeit...


und Tempo!


Es war prima, dass fast alle workshops zentral im gleichen Saal untergebracht waren, bis auf das Papiertheater zum Mitbasteln, das im Gewölbesaal phasenweise leider etwas vereinsamte. Taiko durfte natürlich nicht fehlen - diesmal gab es aber Taiko nicht nur "pur",


 sondern auch mit tänzerischer Begleitung, was die Vorführung noch interessanter machte.


Im Anschluß konnten nicht nur Fragen gestellt, sondern freundlicherweise auch mal eine Trommel ausprobiert werden:


Für die Händler mit traditionellem japanischen Kunsthandwerk oder Manga waren die Taiko-Konzerte aufgrund der exorbitanten Lautstärke wirklich eine harte Prüfung - sie ertrugen es aber offensichtlich mit Humor:


Und dein Name sieht auf Japanisch so aus:


Der Höhepunkt für die meisten Teilnehmer war wohl der Cosplay-Wettbewerb. 
Und so sehen Sieger aus:


Wer nicht verkleidet gekommen war, aber Lust bekommen hatte, konnte eine Yukata samt (schwieriger) "Schleife" bzw. Obi anprobieren:


Daneben konnten die Teilnehmer einen Sprachkurs speziell für Cosplayer besuchen oder bei einem Manga-Zeichenkurs mitmachen. Das Konsulat warb fleißig und freundlich für Japan als Reiseland und der japanische Imbiss war wirklich lecker!

Ein besonderes Extra zum Jubiläum:
Die berliner Tanzgruppe "Para Para Connection" führte ihr Stück "Miku in Musicland" auf, das allerdings nicht so fesselnd gelang wie auf der letztjährigen Connichi, vor allem der Anfang war etwas langatmig, aber die Gruppe konnte insgesamt dann doch noch mit einer gelungenen und später auch abwechslungsreichen Aufführung überzeugen. Ein faszinierendes Beispiel für japanisch-europäischen Kulturaustausch, wenn man bedenkt, dass in Japan der Tanzstil Para Para in den 1980er Jahren aus italienischer Disco-Musik entwickelt wurde!


Nach dem Cosplay-Wettbewerb gab es noch ein für Hamburger Verhältnisse leider eher seltenes Highlight zu erleben: 
Eine echte japanische Visual Kei-Band! 

Amaranyx gaben eines von zwei Deutschland-Konzerten auf ihrer Europa-Tournee und nach den Bandmitgliedern drehten sich die Köpfe nicht nur einmal, sondern viermal um. Auch wenn der sound am Anfang Probleme bereitete, wurde es ein klasse Konzert.


 Nach diesem wirklich gelungenen Fest in Zeiten, in denen die Anzahl der Veranstaltungen mit Japan-Bezug in konstantem Rückgang begriffen ist, bleibt zu hoffen, dass uns Hamburgern und Japanfans aus der Metropolregion dieses Highlight auch in Zukunft erhalten bleibt.

DANKE an die Veranstalter und bis zum nächsten Jahr!

 Und übrigens: Bei unserem Foto-Wettbewerb zum Hina-Matsuri könnt ihr noch bis zum 29. März für euer Lieblingsfoto stimmen - alle Infos weiter unten auf dieser Seite...

Samstag, 16. März 2013

Fotowettbewerb 20. Hina Matsuri

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Hamburger Hina Matsuri (Mädchenfest), das auch in diesem Jahr Anime und Cosplay als Schwerpunkte hatte, gibt es hier und heute einen Foto-Wettbewerb für alle, die am 20. Hina Matsuri am 03. März im Hamburger Völkerkundemuseum teilgenommen haben:

Welches ist euer Lieblingsfoto vom Hina Matsuri?

Aus allen Einsendungen haben wir drei Finalisten ausgewählt. 

Der oder die Gewinner/in mit den meisten Stimmen gewinnt einen Einkaufsgutschein von Amazon in Höhe von Euro. 

Dein Voting für das beste Foto schicke bis zum 29.03.2013 an: Japanfreundehamburg[at]googlemail.com.

Viel Glück für alle Finalisten!

Foto 1



















Foto 2















Foto 3